Home | Preisliste | Anmelden
wikotel.de Logo Ferienwohnungen und Ferienhäuser
Ferienwohnungen ins - Internet bringen - Banner
Ferienwohnungen in Erfurt
Erfurt (gesprochen [ˈɛrfʊrt]) ist die Landeshauptstadt des deutschen Freistaats Thüringen. Es ist zugleich die größte Stadt Thüringens und neben Gera und Jena im Osten eines der drei Oberzentren des Landes. Wichtigste Institutionen neben den Landesbehörden sind das Bundesarbeitsgericht, die Hochschulen Universität Erfurt und Fachhochschule Erfurt, sowie das katholische Bistum Erfurt, dessen Kathedrale der Erfurter Dom ist, der wiederum neben der Krämerbrücke eine der Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt darstellt. Darüber hinaus besitzt die Stadt einen knapp drei Quadratkilometer großen mittelalterlich geprägten Altstadtkern mit etwa 25 Pfarrkirchen und zahlreichen Fachwerk- und Bürgerhäusern.



Erfurt wurde 742 erstmals urkundlich erwähnt und entwickelte sich bereits kurz nach seiner Gründung zum Zentrum des Thüringer Raumes, wenngleich es bis 1944 politisch nicht Teil des Landes war. Von 1664 bis 1802 gehörte es nach gewaltsamer Unterwerfung zu Kurmainz, danach zu Preußen (mit Ausnahme der Zeit von 1806 bis 1814, als es als Fürstentum Erfurt direkt unter französischer Herrschaft stand). Die Universität wurde 1392 gegründet. Sie ist somit die drittälteste Universität Deutschlands. Martin Luther war ihr bekanntester Student. Die Wirtschaft der Stadt ist von Verwaltung und Dienstleistung geprägt. Erfurt ist nach Leipzig die Stadt mit der zweitgrößten Messe in den neuen Bundesländern. Des Weiteren ist Erfurt wichtiger Verkehrsknotenpunkt im Zentrum Deutschlands. Der neue Hauptbahnhof befindet sich in Bau. Bekannt ist Erfurt auch für seinen Gartenbau (egapark) und als Medienzentrum (Sitz des Kinderkanals und mehrerer Radiostationen, sowie Tageszeitungen). Die Stadt liegt im südlichen Thüringer Becken an der Gera.

Die Altstadt ist ein Stadtteil der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt. Begrenzt wird sie vom Verlauf der ehemaligen Festungsanlagen aus dem 14. Jahrhundert. Die Erfurter Altstadt hat eine Fläche von 2,45 km² und 16.166 Einwohner (31. Dez. 2006). Sie gehört damit zu den größten Altstädten Deutschlands mit im Wesentlichen intakter altstädtischer Bausubstanz. Sie wird von der Gera durchflossen und grenzt an die Erfurter Vorstädte, namentlich die Brühlervorstadt im Westen, die Löbervorstadt im Süden, die Krämpfervorstadt im Osten sowie die Johannesvorstadt und die Andreasvorstadt im Norden. Bis 1873 war Erfurt eine Festung, weshalb außerhalb der Stadtmauern Bauverbot herrschte. So konzentrierten sich in diesem Jahr die etwa 45.000 Einwohner Erfurts auf die Altstadt. Nach Aufhebung des Festungsstatus durfte auch außerhalb der Stadtmauern gebaut werden, womit sich die Vorstädte zu entwickeln begannen.



Bereits im Jahr 1500 lebten auf dem Gebiet der heutigen Altstadt etwa 20.000 Menschen. Die heutige Bebauung stammt im Wesentlichen aus drei Phasen: einer Gotik-Renaissance-Frühphase bis zum 17. Jahrhundert; der Gründerzeit um 1900 und der Phase ab 1990. Während der Gründerzeit wurden die kleinen Gebäude entlang der Hauptstraßen durch größere, repräsentative Bauten ersetzt. Nach 1990 wurden vor allem Baulücken in Hinterstraßen wieder bebaut. Nach der Bevölkerungsstatistik ist die Altstadt eines der attraktivsten Stadtteile Erfurts. Die Fertilitätsrate liegt mit 1,43 Kindern pro Frau nicht nur über dem Erfurter, sondern auch über dem Bundesdurchschnitt. In der Altstadt befinden sich etwa 20 meist spätgotische Kirchen sowie unzählige Renaissance-Bürgerhäuser, die auf eine damalige Blütezeit der Stadt hinweisen.

Die Andreasvorstadt ist eine der historischen Vorstädte Erfurts und gleichzeitig ein Stadtteil der thüringischen Landeshauptstadt. Sie liegt nördlich der Altstadt vor dem Andreastor und erstreckt sich zwischen der Hannoverschen Straße (Bundesstraße 4) und der Gera vom Andreastor im Süden bis zur Riethstraße im Norden. Sie ist die flächenkleinste, aber einwohnerstärkste der Erfurter Vorstädte mit 14.952 Einwohnern (2007) auf einer Fläche von 2,84 km².



Der südliche Teil ist ein Gründerzeitquartier, gefolgt von Universität, Klinikum und Nordpark im mittleren Bereich sowie der Hungerbachsiedlung im nördlichen Teil. Hauptverkehrsstraße des Stadtteils ist die Nordhäuser Straße. Wichtige Querstraßen von ihr sind die Bergstraße, die Blumenstraße, die Mühlhäuser Straße und die Riethstraße. Auf der Nordhäuser Straße verlaufen die Stadtbahnlinien 3 und 6, die für eine gute ÖPNV-Anbindung sorgen. Die Andreasvorstadt beherbergt die Universität und ist deshalb ein vergleichsweise junger Stadtteil mit Ansätzen von studentischer Prägung.

Berliner Platz ist ein Stadtteil der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt. Es handelt sich hierbei um ein Plattenbaugebiet in Erfurt-Nord mit 5.839 Einwohnern (2007) auf einer Fläche von 0,49 km². Der Neubaukomplex Berliner Platz wird im Westen von der Nordhäuser Straße, im Süden von der Warschauer Straße, im Osten von der Gera und im Norden von der Straße der Nationen eingegrenzt und ist annähernd quadratisch. Im Berliner Platz liegen die Prager, die Berliner und die Hanoier Straße.



Der Stadtteil besteht aus ringförmig angeordneten Plattenbauten, in deren Mitte sich der namensgebende Berliner Platz mit Stadtteilzentrum (Schule, Einkaufsmöglichkeiten usw.) befindet. Er entstand 1978 und hat seit 1990 mit einem erheblichen Bevölkerungsverlust zu kämpfen. Ursprünglich war er für 10.000 Einwohner konzipiert wurden.

Die Brühlervorstadt ist eine der historischen Vorstädte Erfurts und zugleich einer der Stadtteile der thüringischen Landeshauptstadt. Die Brühlervorstadt liegt westlich der Altstadt vor dem Brühlertor, wobei das Brühl der obere Teil des Geratals in der Erfurter Altstadt ist. Die Brühlervorstadt grenzt im Norden an die Andreasvorstadt und an Marbach, im Westen an Bindersleben und Schmira und im Süden an Hochheim und die Löbervorstadt. Sie hat dabei eine Fläche von 7,10 km² und 11.998 Einwohner (2007). Sie ist dünner als die anderen Vorstädte bebaut. Die beiden Hauptstraßen des Viertels sind die Gothaer Straße (B7) und die Binderslebener Landstraße und der wichtigste Verkehrsknoten ist der Gothaer Platz im äußersten Osten der Brühlervorstadt. Bebaut wurde das Gebiet ab etwa 1850, wobei Einfamilienhäuser oder kleinere Mietshäuser dominieren. Zum Stadtteil gehören auch die Peterbornsiedlung und die Cyriaksiedlung.



Wichtige Einrichtungen in der Brühlervorstadt sind die Messe Erfurt, der egapark, der Kinderkanal, das Kindermedienzentrum Erfurt, der Hauptfriedhof, das Deutsche Gartenbaumuseum und die Zitadelle Cyriaksburg. Insgesamt stellt das Gebiet mit seinen zahlreichen Grünflächen einen Haupterholungsraum der Erfurter Bevölkerung dar. An den ÖPNV ist die Gegend durch die Stadtbahnlinien 2 (auf der Gothaer Straße) und 4 (auf der Binderslebener Landstraße) angebunden. Darüber hinaus bestand bis 1994 mit dem Bahnhof Erfurt-West ein Anschluss an der Kleinbahn-AG Erfurt–Nottleben.

Daberstedt ist ein Ortsteil im Süden der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt mit 13.576 Einwohnern (31. Dezember 2007) auf einer Fläche von 3,50 km². Daberstedt ist ein nahezu reines Wohngebiet.



1632 herrschte in Erfurt der Statthalter und Gouverneur Herzog Wilhelm von Weimar. Dieser nutzte sein Amt, um sich selbst zu bereichern. Der Rat erreicht seine Ablösung durch den Schweden Alexander Eskens. Dieser forciert den Ausbau der Stadt zur schwedischen Festung. Die Rechte der Stadt Erfurt am bisherigen Eigentum des Erzstiftes wurden am 19. Oktober 1632 durch den Schwedenkönig bestätigt. Zum Eigentum gehörten in dieser Zeit der Mainzerhof im Brühl sowie die Küchendörfer Witterda, Hochheim, Melchendorf, Daberstedt, Dittelstedt, verschiedene Stifte, Klöster und katholische Pfarrkirchen, vorbehaltlich der schwedischen Oberhoheit. Das Dorf Daberstedt wurde 1813 durch die Franzosen niedergebrannt, angeblich aus strategischen Gründen, vermutlich aber wegen der Privilegien als mainzisches Küchendorf. Im Jahre 1940 wurde die Georgskapelle in Daberstedt errichtet und geweiht . Zwischen 1948 und 1973 besaß Daberstedt Anschluss an das Obus-Netz der Stadt Erfurt.

Der Herrenberg ist ein Plattenbau-Stadtteil der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt. Der Herrenberg liegt im Südosten der Stadt und ist ein Hügelzug zwischen dem Schwemmbachtal im Südwesten und dem Linderbachtal im Nordosten. Als auf dem Hügel in den 1970er-Jahren ein Plattenbaugebiet errichtet wurde, wurde er aus dem Stadtteil Melchendorf ausgegliedert und bildet seitdem einen eigenen Stadtteil.



Der Herrenberg beginnt an der Straße Am Rabenhügel (Daberstedt) und endet an der Wilhelm-Wolff-Straße, wobei er eine Fläche von 1,69 km² umfasst. Erschlossen wird das Gebiet durch die Stadtbahnlinien 3 und 4. Wie die anderen Plattenbaustadtteile Erfurts auch, hat der Herrenberg mit Abwanderung und Überalterung zu kämpfen. Nachteilig wirkt sich hierbei auch die periphere Lage am Stadtrand aus.

Hohenwinden (teils auch Hohenwinden-Sulza genannt) ist ein Stadtteil der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt. Er liegt im Nordosten der Stadt und ist das Hauptindustriegebiet Erfurts. Benannt ist der Stadtteil nach einer Wüstung (das Dorf Hohenwinden bestand schon seit dem 14. Jahrhundert nicht mehr) in diesem Gebiet. Hohenwinden hat nur 1.989 Einwohner, die größtenteils in der Salinesiedlung im Osten und in der Rote-Berg-Siedlung im Westen des Stadtteils leben. Insgesamt umfasst der Stadtteil eine Fläche von 8,17 km². Die Hauptstraßen Hohenwindens sind die Stotternheimer und die Schwerborner Straße. Auf der Stotternheimer Straße verläuft die Stadtbahnlinie 5 und an der Schwerborner Straße liegt der Bahnhof Erfurt-Ost an der Bahnstrecke Sangerhausen–Erfurt.



Früher gab es in Hohenwinden zahlreiche Salinen und Kiesgruben. Die Kiesgruben bilden die Becken der Erfurter Seen, die teilweise im Gebiet des Stadtteils liegen. Heute dominieren Gewerbe- und Industriebetriebe das Bild Hohenwindens, allerdings liegen auch viele Flächen brach.

Ilversgehofen ist ein Stadtteil der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt, nördlich des Zentrums gelegen mit 10.481 Einwohnern (31. Dezember 2007) auf einer Fläche von 2,75 km². Der Stadtteil liegt vor dem Johannestor. Benachbarte Stadtteile sind: die Johannesvorstadt im Süden, die Andreasvorstadt im Westen, Hohenwinden im Nordosten und Gispersleben im Nordwesten. Zwischen Ilversgehofen und Gispersleben liegen die Plattenbaugebiete des Erfurter Nordens aus den 1970er-Jahren. Ilversgehofen liegt an der Schmalen Gera. Die Hauptstraßen des Stadtteils sind die Magdeburger Allee und die Mittelhäuser Straße, die sich am Ilversgehofener Platz, dem Mittelpunkt des Stadtteils, treffen. Die Gebäude des Stadtteils stammen größtenteils aus der Zeit zwischen 1890 und 1930.



Ilversgehofen wurde 1145 erstmals urkundlich erwähnt. Zunächst gehörte es den Grafen von Gleichen, jedoch war es ein sogenanntes Küchendorf und musste an das Erzbistum Mainz (Stadt Erfurt) Abgaben leisten. 1554 gab es auf der Ilversgehofener Flur eine Heuschreckenplage, die zu einer Hungersnot führte. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort 1637 zerstört, nur sechs Einwohner überlebten. Im Siebenjährigen Krieg wurde das Dorf 1757 zum Hauptquartier der von Friedrich dem Großen angeführten preußischen Truppen in der Region. 1813 kam es in den Befreiungskriegen erneut zu schweren Kämpfen zwischen Franzosen und Preußen in der Nähe des Ortes, der bereits seit 1806, wie der Rest Erfurts, zu Preußen gehörte. Um 1850 setzte langsam die Industrialisierung ein und das Dorf wandelte sich von einem Ackerdorf zu einem bedeutenden Industriezentrum Erfurts. 1820 wurde dort die Firma Born gegründet, die noch heute Senf produziert, der in ganz Thüringen vertrieben wird. 1862 begann in der Johannesflur bei Ilversgehofen der Steinsalz-Abbau. Seit etwa 1880 sind Erfurt und Ilversgehofen aneinander „gewachsen“. 1883 erhielt der Ort einen Anschluss an die Erfurter Pferde-Straßenbahn, nachdem es schon 1869 mit dem heutigen Bahnhof Erfurt-Nord einen Eisenbahnanschluss an die Bahnstrecken Erfurt−Nordhausen, Erfurt–Bad Langensalza (seit 1897) und Erfurt–Nottleben (1926-1994) erhalten hatte.

Der Johannesplatz ist ein Stadtteil der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt. Er liegt zwischen der Johannesvorstadt im Süden und Ilversgehofen im Norden und war das erste in Plattenbauweise errichtete Wohngebiet Erfurts. Das Viertel entstand bereits ab 1965 entlang der Friedrich-Engels-Straße. Kurz nach der Errichtung wurde das Plattenbaugebiet ein eigener Stadtteil und die zugehörigen Gebiete aus der Johannesvorstadt und aus Ilversgehofen herausgelöst.



Ab 1990 ließ die Attraktivität des Johannesplatzes nach, sodass viele Menschen abwanderten. Da in vielen Wohnungen noch die Erstmieter aus den 1960er-Jahren leben, liegt das Durchschnittsalter bei 51,4 Jahren und damit fast zehn Jahre über dem Stadtdurchschnitt. Die 65-70-Jährigen stellen hierbei die größte Bevölkerungsgruppe. Die Sterberate liegt doppelt so hoch wie die Geburtenrate, was bei einem ausgeglichenen Wanderungssaldo dazu führt, dass das Viertel langsam schrumpft. Auf 0,43 km² leben heute nur noch 5.171 (2007) von einst knapp 7.000 Einwohnern. Bedingt durch aufwendige Modernisierungsmaßnahmen und die verhältnismäßig zentrumsnahe Lage des Johannesplatz' ist der Bevölkerungsverlust wesentlich moderater als in den anderen Erfurter Plattenbaugebieten am Stadtrand.

Die Johannesvorstadt ist eine der historischen Erfurter Vorstädte und gleichzeitig ein Stadtteil der thüringischen Landeshauptstadt. Sie liegt nordöstlich der Altstadt vor dem Johannestor. Die Johannesvorstadt ist die einwohnerschwächste der Erfurter Vorstädte. Hier leben nur 5.712 Menschen (2007) auf einer Fläche von 3,29 km², wobei der östliche Teil der Gemarkung unbebaut ist. Dort liegen neben dem Nordstrand (einer gefluteten Kiesgrube) lediglich einige Kleingartenanlagen. Der westliche, dicht bebaute Teil der Johannesvorstadt ist ein Arbeiterquartier aus der Zeit des deutschen Kaiserreichs. Es erstreckt sich zwischen der Magdeburger Allee, die die Grenze zur Andreasvorstadt bildet, und der Schlachthofstraße, an der die Krämpfervorstadt anliegt. Die Straßen in der Vorstadt sind größtenteils rechtwinklig angelegt und waren früher nach preußischen Generälen benannt. Seit 1945 tragen sie Namen von deutschen Sozialdemokraten und Sozialisten.



Die Hauptstraße der Johannesvorstadt ist die Eugen-Richter-Straße, die von der Altstadt Erfurts nach Stotternheim führt. Sie verläuft auch über den Steinplatz, einen Verkehrsknotenpunkt des Viertels. Aus Teilen der Johannesvorstadt und Ilversgehofens wurde zu DDR-Zeiten der Stadtteil Johannesplatz gebildet, der das erste in Plattenbauweise errichtete Wohngebiet Erfurts wurde. Über einen Straßenbahnanschluss verfügt die Johannesvorstadt – abgesehen von der Magdeburger Allee – nicht, jedoch führt die Stadtbuslinie 9 im 10-Minuten-Takt durch das Viertel. Die Johannesvorstadt ist mit einem Durchschnittsalter von 36,4 Jahren Erfurts jüngster Stadtteil, wobei die 20- bis 30-Jährigen die größte Bevölkerungsgruppe stellen.

Die Krämpfervorstadt ist eine der historischen Erfurter Vorstädte und zugleich ein Stadtteil der thüringischen Landeshauptstadt. Sie hat knapp 15.000 Einwohner auf einer Fläche von 4,96 km². Sie liegt östlich der Altstadt vor dem Krämpfertor und grenzt im Norden an die Johannesvorstadt sowie im Süden an Daberstedt. Westgrenze zur Altstadt ist der Flutgraben der Gera, die Südgrenze ist die Thüringer Bahn. Nach Norden gibt es keine natürliche Grenze zur Johannesvorstadt und im Osten liegt freies Feld, bevor das Dorf Kerspleben folgt. Zusätzlich wird die Krämpfervorstadt von der Nordhäuser Bahn in einen westlichen und einen östlichen Teil getrennt. Der westliche Teil ist ein typisch preußisches Gründerzeitquartier, welches zur deutschen Kaiserzeit entstand, während im Ostteil dünnere Bebauung dominiert. Hier liegen beispielsweise Gartenanlagen, Gewerbeflächen sowie die Ortslagen Kalkreiße und Ringelberg.



Wichtige Straßen in der Krämpfervorstadt sind die Leipziger Straße, auf der die Stadtbahnlinie 2 verkehrt, und die südlich gelegene Geschwister-Scholl-Straße. Beide beginnen am Leipziger Platz im Westen des Stadtteils unmittelbar am Stadtring. In der Mitte des Viertels liegt der Hansaplatz mit Kirche und Schulen. Hier entstanden auch einige bemerkenswerte Wohnanlagen („Hansablock“ (1929/30, Karl Schneider), „Flensburger Block“ (1928/29, Otto Jacobsen), „Hamburger Block“ (1929/30, Otto Jacobsen), „Dortmunder Block“ (1930, Karl Schneider/Erich Sack), „Erwo-Block“ (1928/29, Theo Kellner/Felix H. Hinssen)), die deutliche Stilzüge des Bauhauses widerspiegeln. Zwischen 1994 und 1999 war die Krämpfervorstadt ein Fördergebiet des EU-Projekts URBAN zur Aufwertung vernachlässigter städtischer Quartiere. Das Fördervolumen betrug etwa 17 Millionen Euro. Insgesamt wurden aber durch Synergie-Effekte 136 Millionen Euro von privaten und öffentlichen Investoren in das Viertel gesteckt, womit ein zentrales Ziel von Urban erreicht wurde. Insgesamt gelang das Projekt, da die Lebensqualität der Krämpfervorstadt im Zeitraum erheblich gesteigert werden konnte. In der Krämpfervorstadt liegen die größten Bahnanlagen Erfurts, nämlich der Rangier- und Güterbahnhof, wo die Bahnstrecken nach Nordhausen und Sangerhausen von der Thüringer Bahn abzweigen. In diesem Areal befanden sich früher auch einige große Fabrikanlagen sowie der Alte Nordhäuser Bahnhof. Die Leipziger Straße als Hauptverkehrsachse folgt der alten Via Regia und verbindet Erfurt über Kerspleben mit Buttelstedt.

Die Löbervorstadt ist ein Stadtteil der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt. Sie schließt sich direkt südlich am die Erfurter Altstadt an und hatte am 31. Dezember 2007 11.486 Einwohner.



Die Löbervorstadt ist nach dem Löbertor, einem ehemaligen Erfurter Stadttor, vor dem sie liegt, benannt. Sie entstand in der Zeit zwischen etwa 1870 und 1920 und zählt zu den besser situierten Stadtteilen. Die Architektur ist von gründerzeitlichen Mietshäusern und Villen geprägt. Die Hauptstraßen der Löbervorstadt sind die Arnstädter Straße (B4, Nord-Süd-Richtung) und die Schillerstraße (B7, Stadtring), die sich am Kaffeetrichter, dem zentralen Platz des Viertels schneiden. In der Löbervorstadt liegen unter anderem der Thüringer Landtag, die Braugold-Brauerei, die Thüringenhalle, der Stadtpark, die Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle und das Steigerwaldstadion. Die Kirche des Viertels ist die 1902 im neogotischen Stil erbaute Thomaskirche in der Schillerstraße westlich des Kaffeetrichters. Sie wurde 1945 bei einem Bombenangriff zerstört und anschließend bis 1950 wieder aufgebaut. An den ÖPNV ist die Löbervorstadt durch die Stadtbahnlinien 1 (Thüringenhalle–Hbf–Anger–Salinenstraße-Europaplatz) und 6 (Steigerstraße–Anger–Rieth) angebunden. Am äußeren Rand des Stadtteils liegt die Löberfeldkaserne. Vor seiner Bebauung wurde das Gebiet Löberflur genannt. Angrenzende Stadtteile sind: die Altstadt im Norden (Grenze ist hier der Flutgraben der Gera), Daberstedt im Osten und die Brühlervorstadt im Westen. Im Süden grenzt die Löbervorstadt an den Steigerwald.

Melchendorf ist ein Stadtteil der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt. Er liegt im Südosten der Stadt am Hang des Steigerwalds.



Melchendorf wurde bereits im Mittelalter gegründet und gehört seit dem 1. April 1938 zur Stadt Erfurt. Von 1815 bis 1944 war Melchendorf, wie Erfurt auch, Bestandteil Preußens (Landkreis Erfurt). Den größten Aufschwung erlebte Melchendorf zwischen 1930 und 1970, als große Teile der Ortsflur bebaut wurden. Es dominieren Einfamilien- und niedrige Mehrfamilienhäuser. Dazu kamen dann in den 1980er-Jahren noch die Plattenbausiedlungen Drosselberg und Buchenberg im Osten des Stadtteils.

Moskauer Platz ist ein Plattenbaugebiet im Norden der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt. Es entstand in den 1980er-Jahren und gehört zum Wohnkomplex Erfurt-Nord.



Das Plattenbaugebiet erstreckt sich zwischen Gispersleben im Norden, Berliner Platz im Süden, der Gera im Osten und der B4/Hannoversche Straße im Westen. Es setzt sich aus drei Komplexen zusammen und umfasst eine Fläche von 0,88 km². Im westlichen Komplex liegt die Budapester Straße mit Kulturzentrum und Poliklinik sowie einige Punkthochhäuser. Der nördliche Bereich umfasst die Havannaer und die Sofioter Straße. Hier liegen Wohnscheiben sowie die Grund- und Regelschule des Stadtteils. Im östlichen Teil um die Helsinkier, Rigaer, Tallinner und Moskauer Straße befinden sich kleinere Plattenbauten. Insgesamt umfasst das Gebiet heute noch 5247 Wohnungen in 337 Gebäuden, womit es der größte Plattenbaustadtteil Erfurts ist. Zahlreiche Wohnungen wurden aber seit der Wiedervereinigung abgerissen. Zur Versorgung des Stadtteils dient der westlich der Nordhäuser Straße gelegene Thüringen-Park. Auf der Nordhäuser Straße liegen die Stadtbahnlinien 1 und 3, die ins Stadtzentrum führen

Das Rieth ist ein Stadtteil im Norden der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt. Es handelt sich um eine ab 1969 angelegte Plattenbausiedlung mit 5.771 Einwohnern (31. Dezember 2007) auf einer Fläche von 0,72 km². Vor der Wende lebten jedoch deutlich mehr Menschen in diesem Stadtteil. Angrenzende Stadtteile sind Hohenwinden-Sulza (Industriegebiet) im Osten, Ilversgehofen (Gründerzeit-Stadtteil) im Süden, der Berliner Platz (Plattenbaugebiet) im Westen, der Moskauer Platz (Plattenbaugebiet) im Nordwesten, Gispersleben (Dorf) im Norden und der Rote Berg (Plattenbaugebiet) im Nordosten. Der Stadtteil liegt an der Gera, sein Mittelpunkt ist der Platz der Völkerfreundschaft mit dem Einkaufszentrum Vilnius-Passagen.



Das Rieth wird durch die Stadtbahnlinien 1 und 6 an das Erfurter Zentrum angeschlossen. Der Name Rieth (auch Ried) steht im Thüringer Becken für einen Platz vor der Stadt, der durch flache Wiesen gekennzeichnet ist. Im Falle des Rieth wuchs hier Riedgras, welches letztendlich zum Namensgeber wurde. Das Rieth war die erste DDR-Wohnsiedlung mit Komplexzentrum in seiner Mitte, der Johannesplatz jedoch die erste Plattenbausiedlung, welche schon 1965 in Erfurt entstand.

Der Rote Berg ist ein Stadtteil im äußersten Norden der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt. Benannt ist er nach dem Roten Berg, einer Erhebung nördlich des Stadtteils. Beim Roten Berg handelt es sich um einen Stadtteil des Plattenbaukomplex' Erfurt-Nord. Er besteht aus vier Teilen mit jeweils ringförmig angeordneten Wohnblocks. So liegt im Südwesten der Karl-Reimann-Ring, im Nordwesten der Julius-Leber-Ring, im Nordosten der Jakob-Kaiser-Ring und im Südosten der Alfred-Delp-Ring.



Der Stadtteil grenzt im Norden an den Roten Berg, auf dem der Thüringer Zoopark Erfurt liegt, im Osten an die zu Hohenwinden gehörende Rote-Berg-Siedlung und im Süden und Westen an Gewerbeflächen, die zu Hohenwinden und Gispersleben gehören. Mit der Errichtung des Plattenbaugebietes für etwa 15.000 Einwohner wurde 1977 begonnen. Erst 1992 erhielt es einen Straßenbahnanschluss (Linie 5 in die Innenstadt). Heute liegen in dem 0,77 km² großen Plattenbaugebiet noch 3.909 Wohnungen in 234 Gebäuden. Einige Blocks wurden in Folge des Bevölkerungsrückgangs bereits rückgebaut oder abgerissen. Dem Trend des Wegzugs und dem damit verbundenen Bevölkerungsrückgang entgegenzuwirken, werden soziale Projekte forciert. Die Entwicklung eines Stadtteilzentrums am Roten Berg wurde im Februar 2008 durch eine Pressemitteilung der Stadt Erfurt publiziert. Dieses Modell läuft zunächst für zwei Jahre. Angedacht ist ebenfalls die Installation eines „Gartens der Generationen“ am Roten Berg. Auf dem Gelände der Kita und des Seniorenclubs (Jacob Kaiser Ring 56) soll eine Generationen übergreifende Begegnungsstätte entstehen.

Der Wiesenhügel ist ein Stadtteil der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt. Er ist ein Plattenbaugebiet im Südosten der Stadt und Teil des Wohnkomplexes Erfurt-Südost. Der Wiesenhügel wurde aus der Ortsflur von Melchendorf gebildet. Im Norden besteht auch eine kurze Grenze zum Herrenberg. Hauptstraße des Stadtteils ist die Straße Am Wiesenhügel, deren Querstraßen nach Pflanzenarten benannt sind. Parallel zu diesen Querstraßen stehen die zum Wiesenhügel gehörenden Wohnblocks.



Die ersten Wohnungen auf dem Wiesenhügel entstanden ab 1979. Damals wurde der Stadtteil für ungefähr 12.000 Einwohner konzipiert. Über die Stadtbahnlinie 4 besteht eine Anbindung in die Innenstadt. Mit einer Fläche von nur 0,45 km² gehört der Wiesenhügel zu den kleinsten Stadtteilen Erfurts.

Vitango Internet Agentur



Ferienhäuer ins internet bringen - Banner

BestFewo

Kontakt | Impressum | Links



| Ferienhaus in Boennigheim | Alte Freunde aus Erfurt finden